Wir unterstützen die Gesundheitsversorgung

„Befund: Gewalt“ ist ein Kooperationsprojekt des Public Health Institute der Hochschule Fulda und des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Unser Ziel ist, Sie als in der Gesundheitsversorgung Tätige darin zu unterstützen,

Das Institut für Rechtsmedizin des UKE berät und begutachtet Opfer von körperlicher Gewalt. Die Arbeitsgruppe Gesundheitsschutz bei interpersoneller Gewalt des Public Health Institute an der Hochschule Fulda forscht über Aufgaben der Gesundheitsversorgung im Umgang mit Gewaltopfern.

Die Entwicklung der Homepage wurde mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und einer Kofinanzierung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert. Mit der Homepage sind keine finanziellen Interessen verbunden. Interessenskonflikte bestehen nicht.

Wichtige Dokumente finden Sie als pdf am Ende der jeweiligen Seite, die Literatur ist im Literaturverzeichnis angegeben, Gesetzestexte sind verlinkt.

Autorinnen und Autoren dieser Seite

Prof. Dr. med, Henny Annette Grewe, Projektleitung Hochschule Fulda

Prof. Dr. phil. Beate Blättner, Projektleitung Hochschule Fulda

Ulrike Fuchs-Römmelt, M.Sc., Mitarbeiterin Hochschule Fulda

PD Dr. med. Dragana Seifert, Leitung der klinischen Rechtsmedizin am UKE

PD Dr. med. Sven Anders, MME, Facharzt im Institut für Rechtsmedizin am UKE

Dr. med. Ann Sophie Schröder, Institut für Rechtsmedizin am UKE

Einige Textbausteine sind aus gemeinsamen Publikationen mit Prof. Dr. Daphne Hahn, Hochschule Fulda, übernommen.

Arbeitsgruppe Gesundheitsschutz bei interpersoneller Gewalt

Die Arbeitsgruppe „Gesundheitsschutz bei interpersoneller Gewalt“ des Public Health Institute Fulda betrachtet Gewalt als Gesundheitsproblem für Betroffene und die Gesellschaft (Public Health Problem). Verletzungen, Traumatisierungen, die Beeinträchtigung von Lebensentwürfen sowie von Chancen am Arbeitsmarkt und die Erhöhung des Risikos von Armut sind Gewaltfolgen, die direkt oder indirekt einen negativen Einfluss auf die Gesundheit von Betroffenen haben können.

Auf der Basis von epidemiologischen Erkenntnissen bilden die Prävention von gesundheitlichen Gewaltfolgen und die Intervention bei gewaltgeprägten Lebenssituationen den Schwerpunkt des Forschungsinteresses. In ihren Projekten fragt die Arbeitsgruppe vor allem danach, wie die Gesundheitsversorgung durch Erkennen, Ansprechen und gerichtsverwertbares Dokumentieren sowie Weitervermittlung an den Hilfesektor einen Ausweg für Betroffene bieten kann. Vorschläge zur Veränderung von Versorgungsstrukturen des deutschen Gesundheits- und Hilfesystems werden erarbeitet.